Street Photography Part I

Gestern war ich mit einigen Lernenden aus dem Betrieb in Winterthur. Zusammen waren wir auf dem Sulzer-Areal unterwegs und widmeten uns dem Thema Street Photography. Bei der Street Photography rückt die Technik mehr in den Hintergrund, als zum Beispiel bei der Porträtfotografie. Im Zentrum steht hier also die Geschwindigkeit, mit welcher man sein Objektiv (Oft beim Vorbeigehen oder vorbeifahren) fotografiert. Auch die Bildaussage ist hier im Zentrum des Ganzen.

Nikon D600 Sigma 35mm f/9 ISO-200 1/250s

Nikon D600 Sigma 35mm f/8 ISO-250 1/250s

Nikon D600 Sigma 35mm f/1.8 ISO-200 1/500s

Bei der Street Photography wird so gut wie immer in Schwarz/weiss fotografiert. Der Grund dafür ist, dass sich das Hirn nicht durch die Farben irritiert wird, da es sich schnell an den hellen und dunklen Flächen orientiert.

Sehr oft findet man auch Reflektionen in den Fotos, oder gar einen Touch von Architektur. Die Reflektionen sind vorallem im schwarz/weiss Effekt noch ein bisschen extremer, als in Farbe. Die grösste Schwierigkeit für mich war es, das richtige Motiv zu sehen. Man geht durch die Strasse und beginnt mit der Zeit immer mehr auf seine Umgebung zu achten. Was für andere Personen banal oder alltäglich ist, wird plötzlich zu einem Motiv.

Nikon D600 Sigma 35mm f/11 ISO-500 1/500s





Pinselschwung

Nun, da meine Lehrabschlussprüfung zu Ende ist und ich endlich wieder so etwas wie ein Privatleben besitze, habe ich mich fest dazu entschlossen, wieder aktiver Beiträge zu posten. Zurzeit beschäftige ich mich mit dem Malen von Bildern. Dazu mixe ich die Farben selbst, da ich schon seit Jahren Farbdosen besitze und diese nie wirklich aufgebraucht habe.



Im Folgendem könnt Ihr einige Bilder betrachten, welche ich für mein Buch verwenden möchte. Was das Schreiben angeht, habe ich bereits etwa 100 Seiten, jedoch werde ich diese, so wie ich mich kenne, noch etwa zehn Mal durchlesen und wieder anpassen. Die Ironie an dem Ganzen ist, dass ich vor ungefähr zwei Jahren angefangen habe an dem Buch zu schreiben. Oftmals schrieb ich ganze Kapitel, die ich dann allerdings wieder als zu blöd empfunden habe und löschte. Manchmal kommt es mir vor, als würde ich eine Schularbeit schreiben. Man erstellt das Dokument, liest es durch und verbessert alles. Am Ende befinden sich dann etwa 10 Dokumente auf dem Rechner, die einen sehr langen Dateinamen besitzen.





Die Bilder zeichne ich zuerst mit Bleistift. Danach grundiere ich die einzelnen Elemente mit einer verdünnten Farbe und füge gegen den Schluss die Details zu. Da ich noch nie versucht habe mit einem Pinsel meine Bilder zu malen, fiel mir das anfangs auch sehr schwer. Teilweise lag es daran, dass das komplettes Neuland für mich war und teilweise lag es daran, dass meine Pinsel ausgefranst waren.


Münster in Ulm

(Nikon D600 Nikon 16mm f/4.0 1/160s ISO-50)

(Nikon D600 Nikon 16mm f/4.0 1/13s ISO-500)

(Nikon D600 Nikon 24mm f/4.0 1/13s ISO-500)

(Nikon D600 Nikon 24mm f/4.0 1/13s ISO-500)

Black and White

Nikon D600   Tamron 90mm   f/3.2   1/200   ISO-400


Nikon D600   Sigma Art 35mm   f/3,5   1/200   ISO-200

Nikon D600   Sigma Art 35mm   f/3,5   1/200   ISO-200

Cosplay




Wie versprochen, habe ich heute für Euch die Cosplay-Fotos mit Lia. Dieses Fotoshooting war Ihre Idee und da ich solche Fotos noch nie gemacht habe, war ich sofort von der Idee begeistert. Ausserdem bekommt man so eine Chance nicht oft.

Das Kostüm wurde von Lia selbst gemacht und es ist auch eines ihrer ersten. Falls Ihr mehr über sie erfahren möchtet, habe ich Euch hier ihren Instagram-Account verlinkt.

Nikon D600   Tamron 90mm   f/2.8   1/160s   ISO-100

Nikon D600   Tamron 90mm   f/3.0   1/200s   ISO-125


Nikon D600   Tamron 90mm   f/3.8   1/125s   ISO-125

Nikon D600   Tamron 90mm   f/3.8   1/125s   ISO-125




Am Donnerstag, nachdem ich meine Lehrabschlussarbeit präsentiert hatte, gingen Isabelle und ich am Hafen in Romanshorn noch fotografieren. Gleich gegenüber vom Bahnhof steht die alte Werft. Das Gebäude ist schon etwas älter und die Aussenwand ist von Graffitis gezeichnet.

Nikon D600   Tamron 90mm   f/3.2   1/320s   ISO-400

Nikon D600   Tamron 90mm   f/3.2   1/320s   ISO-400

 

"I just need to be alone, I just need to be at home. Understand what I'm speaking on if time is money I need a loan" - G-Eazy


Jetzt, da meine Abschlussarbeit fertig ist, habe ich endlich wieder mehr Zeit und Lust um wieder meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Fotografieren nachzugehen. Meine praktische LAP bestand darin, dass ich für meinen Lehrbetrieb eine Microsite inklusive Fotos erstellt habe. Sobald diese überarbeitet ist, werde ich die Microsite mit Euch teilen.

Nikon D600   Tamron 90mm   f/3.5   1/200s   ISO-400

Nikon D600   Tamron 90mm   f/3.0   1/320s   ISO-400

Nikon D600   Tamron 90mm   f/3.2   1/400s   ISO-400

Mein zweiter Blog


Nach einer eher langen Pause melde ich mich für heute mit einer kleinen Information für Euch. Und zwar habe ich in der Zwischenzeit einen neuen, kleinen Blog gestartet. Auf diesem Blog geht es nicht um wie hier um die Fotografie, sondern mehr um das erzählen von Geschichten, welche ich für mich geschrieben habe. Meine Fotos sind aber auch dort nochmals vorhanden, da diese sich teilweise mit meinen Geschichten decken. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Geschichten auf Englisch geschrieben sind. Der Grund dafür ist, dass mein Englisch etwas eingerostet ist und ich darum mit diesem Blog mein Englisch frisch halten/verbessern möchte.



Des Weiteren habe ich in den nächsten Tagen mal etwas andere Fotos für Euch. Und zwar habe ich mich zusammen mit einer Kollegin in Cosplayfotografie versucht. Nein, nicht ich habe mich verkleidet, sondern sie. Ich persönlich bin voll begeistert von diesem Shooting. Mehr dazu aber später.

Black and White



Warum macht man heute zutage noch schwarz-weiss-Fotos? Graustufen/schwarz-weiss-Fotos kann man dazu verwenden, um ein bestimmtes Objekt oder eine Person in den Fokus zu setzen oder um eine gezielte Bildaussage zu untermalen. Ausserdem eignen sie sich auch um Emotionen oder Stimmungen eines Objekts oder einer Person einzufangen.

Als Beispiel dazu könnte man ein Foto von einem Kriegsschauplatz nehmen. Durch den schwarz-weiss Effekt im Bild wird die düstere Stimmung verstärkt. Auf der anderen Seite kann man so aber auch ein Lächeln oder Gesichtszüge mehr in den Fokus gesetzt werden. Vormals unbeachtete Details werden so plötzlich wichtig oder sogar essenziell für die Bildaussage.

Nikon D600 Simga Art 35mm f/1.4 1/80 ISO-120


Nikon D600 Simga Art 90mm f/3.0 1/125 ISO-120



Nightmoves



Wie versprochen, zeige ich Euch nun die Fotos, die Geraldine, meine Cousine, und ich gemacht haben. Die Schwierigkeit bei diesen Fotos war, dass das Licht sehr schwach war. Darum war ich gezwungen mit einer offenen Blende, einer langen Verschlusszeit und einem hohen ISO-Wert zu arbeiten. Bei manchen Fotos allerdings habe ich den kamerainternen Blitz verwendet. Damit aber keine roten Augen entstehen, habe ich meine Hand mit etwas Abstand davor gehalten. Bei den Fotos ohne Blitz habe ich darauf geachtet, dass Geraldine in der Nähe einer Lichtquelle stand. Dadurch musste ich den ISO-Wert nicht ganz so hoch einstellen, was ein geringeres Rauschen zur Folge hatte.


Nikon D600 Simga Art 35mm f/1.4 1/125 ISO-120

«Ich weiss nicht wohin es uns noch bringt, denn kein Mensch ist da, der uns zeigt wie es geht. Doch scheiss egal denn ich mach was ich will.»

Cro- Unsere Jugend


Nikon D600 Simga Art 35mm f/1.4 1/125 ISO-120

Beim Fotografieren durch eine Glasscheibe funktioniert der Autofokus leider nicht ganz so zuverlässig, wie man es sich vielleicht wünscht. In unserem Fall funktionierte er gar nicht, da die Reflektion der Scheibe zu stark war. Die logische Schlussfolgerung dazu ist, dass ich selbst scharf stellen musste. Manuell zu fokussieren ist eine Frage der Geduld und einer ruhigen Hand. Bewegt man sich während dem Fokussieren, steckt man in einer Endlosschleife ...

Nikon D600 Tamron 90mm f/3.0 1/80 ISO-160

«Vorbild? Lieber nicht , denn der Junge baut Mist»

Cro- Unsere Jugend

Nikon D600 Tamron 90mm f/3.0 1/80 ISO-160

Meine Cousine



Am Sonntag haben Geraldine, meine Cousine, und ich es endlich geschafft zusammen zu fotografieren. Nach einem langen hin und her, weil uns immer etwas dazwischen kam, trafen wir uns in Rorschach am See. Normalerweise trafen wir uns immer wieder durch Zufall in Österreich, nachdem wir jahrelang keinen Kontakt mehr hatten. Zu unserem Glück war es nicht allzu kalt und es war sogar noch etwas Schnee übrig.

Da das Licht am Nachmittag nicht hart war und die Sonne sich bereits in Richtung Horizont abtauchen zu schien, mussten wir nicht gross überlegen, wie sie am Besten posieren musste, um schöne Fotos zu machen. Erst, als es Nacht war und nur noch das Licht von der Strasse zur Verfügung stand, musste ich mir Gedanken machen, wie ich Geraldine am Besten in Szene setzen kann. Diese Fotos könnt Ihr dann in meinem morgigen Beitrag betrachten.

Nikon D600 Tamron 90mm F/3.0 ISO-50 1/80
Nikon D600 Tamron 90mm F/3.0 ISO-50 1/80

«Und jeder managed seine Dinge, ist gestresst und nur in Hektik, ackert jeden Tag am Band und freut sich wenn man mal im Bett ist, sagt sich: Später gönn' ich mir von dieser Kohle mal was nettes. Dabei merkst du leider nicht, dass dieses "später" eigentlich "jetzt" ist.»

Cro- Jetzt
Nikon D600 Tamron 90mm F/3.0 ISO-50 1/80

Nikon D600 Tamron 90mm F/3.0 ISO-500 1/320


Nikon D600 Tamron 90mm F/2.8 ISO-200 1/160


"Was soll ich nur sagen, irgendwas knockt mich aus,
Ich in ein Versager, weil ich mich doch nicht trau,
mein Kopf ist voller Wörter doch es kommt nichts raus..."

Nikon D600 Tamron 90mm f/3 ISO-300 1/125

Nikon D600 Tamron 90mm f/3 ISO-300 1/125

Beim Untersten Bild habe ich ein älteres Nikon-Objektiv verwendet. Die Brennweite beträgt 55 Millimeter und die Blendenöffnung lag bei f/2.8. Das spezielle an diesem Objektiv ist, dass man selbst scharfstellen muss, da das Objektiv keinen Autofokus besitzt. Wenn man dieses Objektiv verwendet. Anmerken möchte ich hier, dass ich es für 30 Euro in einem Fotogeschäft in Ulm gekauft habe.

Nikon D600 Nikon 55mm f/2.8 ISO-300 1/100

You often meet your fate on the road you take to avoid it



Heute erspare ich Euch lange Sätze und Geschichten und präsentiere Euch lieber einige Fotos vom Fotoshooting mit Kim. Bei diesen Bildern habe ich einen Aufsteckblitz benutzt. Damit keine roten Augen entstehen konnten, habe ich indirekt geblitzt. Das heisst, dass ich den Blitz nach oben auf die Decke der Unterführung gerichtet habe. Dadurch wird das Blitzlicht von der Decke reflektiert und man erhält keine harten Schatten oder rote Augen... Wie einfach man doch solchen Problemen aus dem Weg gehen kann. Auf einen Reflektor zu blitzen wäre natürlich auch eine Möglichkeit, erfordert aber manchmal jemanden, der diesen hält oder ein Stativ um den Reflektor zu befestigen.

Ups... So viel zum "Heute erspare ich Euch lange Sätze und Geschichten". Aber wer weiss, vielleicht hat ja jemand von Euch gerade was gelernt.


Nikon D600 Tamron 90mm f/3.5 1/200s ISO 200

"My favourite writers use their words to tell me my Story in a way I never could."

Nikon D600 Tamron 90mm f/3 1/100s ISO 400

Ein Nachteil ist, wenn man den Blitz auf der Kamera montiert hat, kann man nicht mehr so gut mit dem Licht spielen. Das Blitzlicht kommt nämlich immer von der gleichen Position, wie die der Kamera. Wenn man aber die Möglichkeit hat und man den Blitz an einem anderen Standort wie den der Kamera hat, kann man mehr mit dem Licht spielen.


Nikon D600 Tamron 90mm f/3 1/100s ISO 400

Nikon D600 Tamron 90mm f/3 1/40s ISO 800

Nikon D600 Tamron 90mm f/3 1/40s ISO 800