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Montag, 23. Oktober 2017

Fensterlicht


"How long is forever?" asked Alice
"Sometimes, just a second" Answered the white Rabbit.


Isabelle und ich waren wie im vorherigen Post zusammen für ein Shooting unterwegs. Inspiriert von anderen Fotografen habe ich mich das Fensterlicht für Porträtfotos zu eigen gemacht. Damit der Hintergrund aber schwer/kaum zu erkennen ist, habe ich nur bei einem Fenster Licht einfallen lassen. Die Anderen wurden mit dem Vorhang zugezogen. Dadurch, dass das Licht sanft von einer Seite aus kommt, kann man sowohl in Schwarz/weiss als auch in Farbe einen sehr schönen Look erzeugen.






Fotografiert habe ich vor allem mit der Olympus Pen-F, dem Sigma Art 30mm f/2.8 und dem Sigma  Art 60mm f/2.8. Durch die offene Blende habe ich mit der Schärfentiefe "gespielt". Die einzige Schwierigkeit war, dass wenn Isabelle zu weit weg vom Licht stand, sie zu dunkel wurde. Das liegt daran, dass die Lichtstärke immer pro Meter im Quadrat abnimmt. Natürlich könnte man einen ähnlichen Look auch in einem dunklen Raum erreichen, wenn man einen Blitz verwendet. Tatsache ist aber, dass das Blitzlicht beim Menschen nicht so gut ankommt wie das natürliche Licht. Ausserdem, sollte man sowieso lieber natürliche Lichtquellen verwenden, da sie deutlich angenehmer für das Auge sind.








Montag, 9. Oktober 2017

09.10.2017

Morgen werden Isabelle und ich ein weiteres Fotoshooting in Horn unternehmen. Ich möchte noch nicht viel darüber verraten, aber es wird etwas Neues sein. Des Weiteren haben Sumanie und ich auch ein neues Fotoshooting in Aussicht. Die Frage ist nur noch, ob es diese oder nächste Woche stattfindet. Hätte man mir als Kind gesagt, dass man als bereits als junger Erwachsener seine Termine immer planen muss und kaum spontan sein kann, wäre ich ziemlich sicher im Sandkasten sitzen geblieben...

Kaum einer kann heute noch oft spontan sein - ausser manchmal am Wochenende - Sei es die Arbeit, die Zeit in Anspruch nimmt oder familiäre Anlässe. Bei mir und meinem Bro läuft es oft so, dass wir bereits am Wochenende bereits für das nächste Wochenende abmachen. Das kann natürlich in die Binsen gehen, wenn dann doch etwas dazwischen kommt...




Bei etwas genauerem hinsehen, ist Euch vielleicht aufgefallen, dass diese Fotos eine Körnung haben. Aber warum? Ja, eigentlich hasse ich Rauschen und Körnung auf meinen Fotos. Aber, wenn man beim Bearbeiten der Fotos eine leichte Körnung hinzufügt, wirkt es so, als würden die Farben besser ineinander verlaufen. Man kann also damit ein wenig gegen einen harten Kontrast vorgehen.




Dienstag, 1. November 2016

Cause it's easier to bury My head in the sand sometimes Yes, I know it's not the right way to go

(Nikon D600 Tamron 90mm F/3.0 1/250 ISO-200)


"Cause it's easier to bury

My head in the sand sometimes
Yes, I know it's not the right way to go"

(Nikon D600 Tamron 90mm F/3.0 1/250 ISO-200)
Heute ist der Geburtstag meiner Schwester. Daher habe ich eine kleine Überraschung für sie bereit gemacht. Im nächsten Beitrag seht Ihr, was es für eine Überraschung ist. 

Am Samstag waren wir zusammen am See und haben das mehr oder weniger triste Wetter versucht auszunutzen. Obwohl es eher grau als schön bunt war, wie man es von einem Herbst eigentlich erwarten würde, sind die Fotos unserer Meinung nach doch schön geworden. Eigentlich wollte ich die Olympus für das Shooting verwenden, doch leider fiel mir zu spät ein, dass ich diese jemanden ausgeliehen hatte. Also griff ich zu meiner Nikon.

(Nikon D600 Tamron 90mm F/4.8 1/200 ISO-200)
Dieses Mal habe ich wieder versucht, das Auge gut in Szene zu setzen. Da aber das Licht nicht ganz so optimal war, wurde es etwas schwer ein super Bild zu machen. Die Schwierigkeit bei diesen Aufnahmen ist ganz klar der Fokus. Bewegt sich das Model oder hält man die Kamera nicht still, dann wird das Bild sehr schnell unscharf. In diesem Fall hilft nur Geduld und der Serienaufnahmemodus.


(Nikon D600 Tamron 90mm F/2.8 1/200 ISO-200)

Montag, 13. Juni 2016

Summer breeze

Das Problem, wenn man im Sommer an einem Morgen oder am Nachmittag fotografieren geht ist, dass das Bild wegen der offenen Blende oft überbelichtet ist. Deshalb muss man oft improvisieren. Entweder man schliesst die Blende, und das Objekt wird weniger freigestellt. Oder man verkürzt die Verschlusszeit. Und zu letzt kann man noch den ISO-Wert auf 0 stellen, hilft oft aber kaum was, da dass Bild dann immer noch überbelichtet ist.


Am besten ist es, wenn man einfach einen schattigen Platz sucht und dort sein Model fotografiert. Natürlich, sollte man darauf achten, dass der Hintergrund dann nicht überbelichtet ist und zu sehr vom Model ablenkt. Ganz wichtig ist, dass wenn man sich schon die Mühe macht und draussen einen schönen Platz gefunden hat, dann sollte man diesen unbedingt in den Fotos zum Vorschein kommen lassen. Mit der Umgebung und dem Model zu spielen fördert nicht nur die Kreativität des Bildes, sondern auch die Aussage des Bildes. Sehr oft, wenn nicht sogar immer, achte ich darauf dass das Model in einem drittel des Bildes steht, und die restlichen zwei drittel von der Umgebung gebraucht werden. (Goldener Schnitt)


Bei diesen Fotos arbeitete ich mit einer Blendenöffnung zwischen f2,8 und f3,2. Die Verschlusszeit betrug 1/1000 und der ISO-Wert lag bei 50.


Wenn man genügend Fotos vom Model gemacht hat, darf man sich auch ruhig die Freiheit nehmen, und die Umgebung fotografieren. Gerade Makroaufnahmen bei Blumen oder sogar bei Insekten, können sehr schön sein.





Dienstag, 10. Mai 2016

Neues Equipment für die Olympus



Wie im April angekündigt, habe ich zwei neue Objektive für meine Olympus OM-D E-M10. Neu in meiner Fototasche sind das Sigma 30mm f2,8 und das Sigma 60mm f2,8. Das 60mm f2,8 verwende ich hauptsächlich für Porträtfotos, da die Brennweite grösser ist als beim 30mm. Das andere Sigma Objektiv verwende ich für Ganz- und Oberkörperaufnahmen. Im grossen und Ganzen bin ich mit beiden Objektiven sehr zufrieden und kann sie nur weiter empfehlen. Allerdings haben beide einen Minuspunkt gemeinsam. Wenn die Objektive nicht an der Kamera angebracht sind, hört man wie die Linsen im Objektiv "wackeln". Das ist allerdings kein Produktionsfehler, sondern so vom Hersteller "gewollt".  Sobald die Objektive sich an der Kamera befinden, hört man kein "Geklapper" mehr. Bis auf dieses "Geklapper" machen die Objektive einen sehr guten und auch stabilen Eindruck. Die Art und Weise, wie sie mit dem Licht umgehen, ist ebenfalls sehr gut und sorgen für eine schöne Bildgestaltung. Die offene Blende von f2,8 sorgt für eine schöne Schärfentiefe und eine sehr gute Bildqualität.





Alle Fotos hier stammen von meiner Olympus mit den neuen Objektiven im Einsatz. Da die Sonne sehr stark schien, musste ich eine hohe Verschlusszeit ab 1/600 verwenden. Die Blende war konstant auf f2,8, damit das Marmormädchen scharf und der Hintergrund unscharf ist. Der ISO Wert betrug ebenfalls permanent 50. Das schöne an den Sigma Objektiven ist, dass sie sehr schöne Lensflares machen, und zwar ohne grossen Aufwand.



Da ich in der nächsten Woche meine BMS-Abschlussprüfung mache, habe ich mir erlaubt in den letzten Wochen die Fotografie etwas zu vernachlässigen, da ich sehr fest vorhabe, diese Prüfungen zu bestehen. Sobald die Prüfungen vorbei sind, dürft Ihr Euch auf neue und deutlich mehr Fotos und Beiträge freuen.

Bei der Nachbearbeitung habe ich beim einen oder anderen Foto die Tiefen etwas heller gemacht. Ausserdem wurden bei allen Fotos der Kontrast etwas erhöht, die Belichtung etwas korrigiert und scharf gezeichnet.



Dienstag, 5. April 2016

Shooting with Carla and Tipps for Potraitphotography






Diese Fotos stammen vom letzten Shooting mit Carla. Die Bilder entstanden zu Beginn des Shootings. Da das Sonnenlicht hart und zu hell war, gingen wir in eine breite Seitenstrasse, wo wir im Schatten die ersten Fotos machten. Verwendet wurde eine Blendenöffnung f2.8, eine Verschlusszeit von 1/320 und der ISO-Wert betrug 50. Für diese Fotos habe ich meine Nikon D600 und mein Nikon 50mm f1.8 verwendet.



Oft werde ich gefragt, worauf ich achte, wenn ich Portraitfotos von jemanden mache. Ich persönlich achte einerseits darauf, dass es so natürlich wie möglich wirkt, da mir natürliche Fotos und Gesichtsausdrücke am Besten gefallen. Wichtig ist natürlich das Freistellen der Person und das der Fokus auf dem Auge liegt. Mit freistellen meine ich, dass der Hintergrund unscharf und das Model/ Objekt scharf ist. Dazu verwende ich eine offene Blende (mindestens f2.8).


Sehr wichtig ist, dass der ISO-Wert nicht zu hoch ist, da es sonst ein unschönes Rauschen auf den Bildern gibt. Beim ISO-Rauschen erkennt man grüne und rote Farbpunkte auf den Fotos, welche sehr unschön wirken.

Den Fokus auf dem Auge zu haben ist insofern wichtig, weil sonst die Haut scharf gestellt ist und die Augen unscharf, dabei sagen die Augen sehr viel mehr aus, als die Poren auf der Haut.



Zu guter Letzt gibt es noch die Beachtung der Bildgestaltung. Manche von Euch habe bestimmt schon vom Goldenen Schnitt gehört. Falls nicht, die einfachere Erklärung folgt jetzt. Man sollte so gut wie immer darauf achten, dass das Model/Objekt nicht in der Mitte des Bildes steht, sondern eher rechts oder links. Vielleicht kennt Ihr es, man betrachtet ein Bild, in welchem das Model/ Objekt in der Mitte steht, und schenkt dem Bild weniger Beachtung als einem Bild, in welchem das Model eher rechts im Bild steht. Als Faustregel könnte man also sagen, dass zwei Drittel des Bildes leer sein müssen und sich das Model im anderen Drittel befindet.

Dienstag, 9. Februar 2016

a little bit of fog


Vor einer Woche waren das Marmormädchen und ich zusammen im Hafen des Dorfes, in welchem wir wohnen. Das Wetter war am Morgen wunderbar. Leicht neblig und Sonnenschein. Da der Hafen kaum besucht war und die Stimmung toll wirkte, entschieden wir uns an Ort und Stelle das Shooting zu machen. Für das Shooting habe ich mit einer Blendenöffnung zwischen f2.5 und f3.5 gearbeitet. Die Brennweite lag bei 50mm und der ISO Wert betrug 50. Die Blende f.3.5 wurde vor allem bei den Aufnahmen verwendet, bei welchen man den Nebel und die Gebäude im Hintergrund erkennen kann.


Das tolle am Nebel ist, dass er eine eigene, tolle Stimmung mit dem Licht erzeugen kann. Das war das erste Mal, dass wir den Nebel als Gestaltungsmittel versucht haben zu verwenden. Was haltet Ihr davon?


Mittwoch, 3. Februar 2016

Carla: Black and White



"How we can come from practically nothing to being able to have any thing that  we wanted. That's why we sing for these kids, who don't have a thing. except for a dream and a Rap Magazine"

         - Eminem- Sing for the Moment


Heute habe ich wieder einige schwarz weiss Bilder von Carla für Euch. Sie stammen von unserem Shooting in Rorschach, von welchen Ihr bereits einige Fotos gesehen habt. Bei der Bearbeitung von schwarz weiss Aufnahmen stelle ich den Kontrast immer sehr hoch. Ausserdem stelle ich die Werte für die hellen Bereiche im Bild ebenfalls höher und die dunklen Bereiche im Bild stelle ich tiefer. Dadurch wird die Wirkung des Kontrastes zusätzlich verstärkt.

Zum PoseMagazine möchte ich noch anmerken, dass ich etwa gegen Mitte des Monats einen Beitrag mit dem Magazin machen werde. In diesem könnt Ihr dann das Magazin betrachten und mir selbstverständlich ein Feedback geben.

 

Dienstag, 2. Februar 2016

Artwork: Star Wars The Force Awakens


Seit etwa zwei Tagen arbeite ich wieder ein wenig mit dem Programm Adobe Illustrator. Und zwar benutze ich das Programm, um zu zeichnen. Da ich nun seit etwa einem halbem Jahr keine neuen Zeichnungen am Computer gemacht habe, dachte ich es wäre mal wieder Zeit etwas zu zeichnen. Sehr zu meinem erstauen habe ich trotz der langen Pause kaum etwas verlernt.

"The Force is strong in my Family
My father had it
I have it
And you have this force, too..."
                                                              - Luke Skywalker

Wie Ihr erkennt, sind die Bilder Filme vom neuen Star Wars Film. Der Grund warum ich das Bild gezeichnet habe ist nicht, weil ich ein absoluter Star Wars Fan bin, sondern weil mir das Foto von Daisy Ridley in ihrer Rolle gefallen hat. Ich gebe aber, zu, dass ich zu denen gehört habe, die sich über den neuen Star Wars Film gefreut haben... Das untere Bild entspricht dem originalen Bild. Beim oberen Bild habe ich ihr ein Lichtschwert in die Hand gedrückt, damit das Ganze noch etwas epischer wirkt.

Insgesamt habe ich für die Bilder knapp 16 Stunden gebraucht, wobei man beachten muss, dass ich mir gerade bei den Haaren und den Augen mehr Mühe als sonst gegeben habe. Der Leuchteffekt vom Lichtschwert wurde mittel Photoshop erstellt, da es im Illustrator etwas mühsamer ist.



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