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Mittwoch, 21. Juni 2017

Street Photography Part I

Gestern war ich mit einigen Lernenden aus dem Betrieb in Winterthur. Zusammen waren wir auf dem Sulzer-Areal unterwegs und widmeten uns dem Thema Street Photography. Bei der Street Photography rückt die Technik mehr in den Hintergrund, als zum Beispiel bei der Porträtfotografie. Im Zentrum steht hier also die Geschwindigkeit, mit welcher man sein Objektiv (Oft beim Vorbeigehen oder vorbeifahren) fotografiert. Auch die Bildaussage ist hier im Zentrum des Ganzen.

Nikon D600 Sigma 35mm f/9 ISO-200 1/250s

Nikon D600 Sigma 35mm f/8 ISO-250 1/250s

Nikon D600 Sigma 35mm f/1.8 ISO-200 1/500s

Bei der Street Photography wird so gut wie immer in Schwarz/weiss fotografiert. Der Grund dafür ist, dass sich das Hirn nicht durch die Farben irritiert wird, da es sich schnell an den hellen und dunklen Flächen orientiert.

Sehr oft findet man auch Reflektionen in den Fotos, oder gar einen Touch von Architektur. Die Reflektionen sind vorallem im schwarz/weiss Effekt noch ein bisschen extremer, als in Farbe. Die grösste Schwierigkeit für mich war es, das richtige Motiv zu sehen. Man geht durch die Strasse und beginnt mit der Zeit immer mehr auf seine Umgebung zu achten. Was für andere Personen banal oder alltäglich ist, wird plötzlich zu einem Motiv.

Nikon D600 Sigma 35mm f/11 ISO-500 1/500s





Montag, 8. August 2016

Sommer in Köln





Im Sommer treibt es die meisten Menschen an den Strand oder genauer gesagt ans Meer. Doch einige von uns gehen lieber in eine grosse, bekannte Stadt und sehen sich diese an. Egal ob shoppen oder eine Panorama Rundfahrt oder der Club in der Nacht, die Städte haben durchaus ihre Vorteile und man ist immer unter Menschen. Jedoch bin ich der Meinung, dass genau das ein Grund ist, warum man das Meer mehr geniessen kann als eine Stadt. Wer liegt schon nicht gerne am Strand und bräunt sich? Und das Schöne daran ist, dass man am Strand deutlich mehr Freiraum hat, als in einer Stadt beim Shoppen.


Meine Familie und ich waren diesen Sommer in Köln. Da uns Köln schon sehr lange interessiert hatte, entschlossen wir uns also dorthin zu gehen. Der Hinweg dauerte satte sieben Stunden und war wegen der Hitze an der Grenze des erträglichen. Als wir also am ersten Tag ankamen, entschieden wir uns dazu die Altstadt zu besuchen. Aber anstatt, wie es uns der nette Herr an der Rezeption vorgeschlagen hat, den einfachen weg zu nehmen, machten wir einen sehr langen Umweg ...


Demnächst werde ich mir ein Fotobuch, mit meinen besten Fotos zusammenstellen und dieses dann bei colofotoservice.ch bestellen. Sobald es bei mir angekommen ist, werde ich in einem separaten Beitrag näher darauf eingehen. Auf Ihrem Blog gibt es ebenfalls sehr gute Tipps, wie Ihr mit Eurem Smartphone und wie man diese anschliessend in einem Fotobuch schön zur schaustellen könnt.



Die Knapp 500 Meter lange Severinbrücke in einer Affenhitze zu überqueren hatte schon seine Vorteile. So konnte ich zum Beispiel das Foto vom Dom, welches Ihr weiter oben betrachten konntet, machen. Wegen der langen Distanz zum Dom verwendete ich mein 75- 300 mm f4.8 - f6.7 Objektiv, damit ich den Dom als Ganzes und ohne grossen Schnickschnack rundherum auf das Bild bringen konnte. Die Verschlusszeit lag bei 1/400 und wie immer, verwendete ich einen ISO-Wert 0. Das Problem war, dass durch das harte und sehr helle Sonnenlicht die Bilder sehr leicht überbelichtet waren. Darum musste ich oft mit einer sehr kurzen Verschlusszeit und einer eher geschlossenen Blende arbeiten.


Dienstag, 5. April 2016

Shooting with Carla and Tipps for Potraitphotography






Diese Fotos stammen vom letzten Shooting mit Carla. Die Bilder entstanden zu Beginn des Shootings. Da das Sonnenlicht hart und zu hell war, gingen wir in eine breite Seitenstrasse, wo wir im Schatten die ersten Fotos machten. Verwendet wurde eine Blendenöffnung f2.8, eine Verschlusszeit von 1/320 und der ISO-Wert betrug 50. Für diese Fotos habe ich meine Nikon D600 und mein Nikon 50mm f1.8 verwendet.



Oft werde ich gefragt, worauf ich achte, wenn ich Portraitfotos von jemanden mache. Ich persönlich achte einerseits darauf, dass es so natürlich wie möglich wirkt, da mir natürliche Fotos und Gesichtsausdrücke am Besten gefallen. Wichtig ist natürlich das Freistellen der Person und das der Fokus auf dem Auge liegt. Mit freistellen meine ich, dass der Hintergrund unscharf und das Model/ Objekt scharf ist. Dazu verwende ich eine offene Blende (mindestens f2.8).


Sehr wichtig ist, dass der ISO-Wert nicht zu hoch ist, da es sonst ein unschönes Rauschen auf den Bildern gibt. Beim ISO-Rauschen erkennt man grüne und rote Farbpunkte auf den Fotos, welche sehr unschön wirken.

Den Fokus auf dem Auge zu haben ist insofern wichtig, weil sonst die Haut scharf gestellt ist und die Augen unscharf, dabei sagen die Augen sehr viel mehr aus, als die Poren auf der Haut.



Zu guter Letzt gibt es noch die Beachtung der Bildgestaltung. Manche von Euch habe bestimmt schon vom Goldenen Schnitt gehört. Falls nicht, die einfachere Erklärung folgt jetzt. Man sollte so gut wie immer darauf achten, dass das Model/Objekt nicht in der Mitte des Bildes steht, sondern eher rechts oder links. Vielleicht kennt Ihr es, man betrachtet ein Bild, in welchem das Model/ Objekt in der Mitte steht, und schenkt dem Bild weniger Beachtung als einem Bild, in welchem das Model eher rechts im Bild steht. Als Faustregel könnte man also sagen, dass zwei Drittel des Bildes leer sein müssen und sich das Model im anderen Drittel befindet.

Dienstag, 8. März 2016

A rainy Day


"I had a Dream that the World changed, and for a minute there was no pain. Instead of Presidents and old Sayings, I heard Lyrics from Kurt Cobain. Then I wake up to see the world's ill. Oceans tainted from the Oil spills. How many kids have these wars killed? How many familys can afford deals? I wish that I could let the world know that it's okay to let the pain show. And even though the times seem bad, it always rains before the rainbow."

Am Samstagmorgen waren das Marmormädchen und ich zusammen in Arbon, im kalten Regen in der Altstadt am Fotografieren. Die Altstadt von Arbon hat einige schöne Winkel und Gassen, welche sich für Shootings eignen. Blöd war aber bei uns der Regen...


Verwendet habe ich in diesem Shooting eine Festbrennweite von 90mm, eine Blende zwischen f2.8 und f3.0. Der ISO- Wert lag zwischen 200 und 500. In der Nachbearbeitung wurden der Kontrast und die Klarheit verstärkt. Ausserdem wurde das Bild scharf gezeichnet.





Sonntag, 20. Dezember 2015

Das Fischerviertel

Gestern war ich mit meiner Familie und mit Freunden in Ulm. Dort haben wir einerseits für Weihnachten Geschenke gekauft aber auch das Fischerviertel nochmals betrachtet. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um meinen Weitwinkel auszuprobieren. Das Fischerviertel in Ulm ist eines der schönsten Viertel, die ich bisher betreten und gesehen habe. Das liegt einerseits daran, dass es etwas mittelalterlich wirkt und weil das Viertel durch die Blau (ein Fluss) getrennt wird. Die Blau fliesst in die Donau, welche man von der alten Stadtmauer aus betrachten kann. Zu unserem Glück hatten wir warmes Wetter und kaum Nebel. (Nebel im Dezember, das nenne ich Weihnachtsstimmung)

Da ich bisher kaum Landschaften oder Städte fotografiert habe, war es eine neue Erfahrung für mich und deshalb bitte ich um Nachsicht, falls die Bilder nicht sehr überzeugen wirken. Ich kann Ulm jedem entfehlen, der ein oder zwei Tage lang im Urlaub relaxen möchte oder gerne schöne Viertel sehen möchte. Nebst dem schönen Fischerviertel gibt es im übrigen auch genügen Einkaufsmöglichkeiten. So genug der Rede, lassen wir die Bilder für mich sprechen.

Für die Fototechniker unter Euch, verwendet habe ich ein Objektiv mit einer Brennweite von 16mm und eine Blende f1:4 -22. Der Iso wurde wie immer unter 200 gelassen, während ich mir der Verschlusszeit von mindestens 1/320 gearbeitet habe. Bei der Nachbearbeitung habe ich den Weissabgleich auf trüb gestellt, damit dieser warme Look im Bild entsteht. Denn Kontrast und die Belichtung habe ich ebenfalls ein wenig korrigiert. Zu dem wurde eine Objektivkorrektur vorgenommen, damit die Verzerrungen des Weitwinkels behoben nicht mehr sichtbar sind.

Auf den ersten drei Bildern befand ich mich auf der Stadtmauer mit Blick auf die Donau. Der Metzgerturm, welcher so schief im Bild ist, wurde irgendwann im 13. Jahrhundert auf einem Untergrund aus Holz gebaut. Als dieses anfing zu modern, begann der Turm immer schiefer zu werden. Im Fischerviertel sieht man hin und wieder schiefe Häuser, da sie teilweise im Wasser stehen und deshalb begannen sie ein wenig einzusinken.

Dieses Graffiti steht nicht im Fischerviertel aber in der Nähe davon. Ich bewundere Menschen, die mit einer Spraydose solche Bilder fertig kriegen. Lediglich diese Idioten, die das Ganze dann verunstalten, sind meiner Meinung nach unnötig und haben nichts drauf.

Was haltet Ihr vom Fischerviertel? Gefallen Euch die Impressionen, welche ich Euch hier gezeigt habe?

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